6.171 neue Gesichter im Waldviertel
Der Verein Interkomm Waldviertel mit seinen mittlerweile 64 Mitgliedsgemeinden ist erfreut über die neue Wanderungsstatistik. Der Grund dafür: Diese außerordentliche, freiwillige Gemeindekooperation engagiert sich seit langem dafür, zu zeigen, dass das Waldviertel keine Abwanderungsregion ist. Herzstück dafür ist das Waldviertel Portal – www.wohnen-im-waldviertel.at
Im Jahr 2023 haben sich laut Statistik Austria 6.171 Personen dafür entschieden, im Waldviertel ihren Hauptwohnsitz zu gründen. Somit zogen 627 Personen mehr zu als weg. Auch alle Bezirke einzeln betrachtet hatten mit Ausnahme des Bezirkes Krems-Land (minus 4 Personen) eine positive Wanderungsbilanz.
Betrachtet man statistisch das Alter der Zugezogenen wird klar: "Es sind nicht nur "die Jungen", die gehen, und "die Alten", die kommen. Im Gegenteil. Die stärkste Gruppe beim Zuzug sind Menschen zwischen 20 und 37 Jahren, und diese bringen oft auch Familie mit.
So wie Doris Schwaiger-Robl und Paul Robl. Nach Jobs im Bundessport und einer Beachvolleyball-Profikarriere, die die beiden rund um die Welt führten, fanden sie nun in Zwettl ihr (Wohn-)Glück.
Auch ihre beiden Söhne sind jetzt Waldviertler. Und das ist wichtig. Denn die Geburtenbilanz ist wie in den meisten Regionen Österreichs negativ (es werden weniger Meschen geboren als versterben). Demnach sind 2023 in der Region Waldviertel 1.589 Geburten und 2.813 Sterbefälle gezählt worden.