Zukunft des Wohnbaus zwischen Grundbedürfnis und Luxusgut
Land Niederösterreich und das Alois Mock Institut – Forum für Zukunftsfragen veranstalteten am Freitag, 19.1.2018 auf der Messe Tulln von 13.00 – 17.00 Uhr im Zuge der Messe HausBau + EnergieSparen Tulln das Symposium „Wie wir wohnen werden – die Zukunft des Wohnbaus zwischen Grundbedürfnis und Luxusgut“.
Bei diesem Symposium wurde die Frage beleuchtet, was die Wohnbaupolitik leisten muss, damit Wohnen nicht zum Luxusgut wird und zugleich seine Qualität behält!
Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wohnbau, Raumordnung, Demographie, Soziologie, Trendforschung und Genetik skizzierten anhand von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion die Zukunft des Wohnens.
Wohnen in der Zukunft
Wie und wo werden wir in Zukunft wohnen? Einblicke und Prognosen dazu gaben unter anderen Bundesminister Heinz Fassmann, Biogenetiker Markus Hengstschläger und Regionalentwickler Josef Wallenberger im Rahmen des Symposiums „Wie wir wohnen werden – die Zukunft des Wohnbaus“. Organisiert wurde dies vom Alois Mock Instituts am Freitag 19. Jänner.
Die Referenten waren sich einig, dass die Digitalisierung und der soziale Wandel für den ländlichen Raum neue Möglichkeiten eröffnen. Autonomes Fahren, Schnelles Internet, leistbarer Wohnraum und sozialer Anschluss sind dabei wichtige Faktoren.
Integration von Zugezogenen im Waldviertler Kernland
Das Waldviertler Kernland plant daher, ein Projekt, welches sich mit den Themen „Soziale Integration von Zuzüglern“ und den Bedürfnissen dieser Personen auseinandersetzt. „Es ist schön, dass voraussichtlich immer mehr Menschen in unsere Region ziehen werden. Wenn sich diese Personen dann auch in Vereinen und Organisationen einbringen ist das doppelt so wertvoll.“, ist Doris Maurer (GF des Waldviertler Kernlands) überzeugt.
Voraussetzung für einen Zuzug ist, neben den Verkehrsanbindungen und einer stabilen Infrastruktur vor allem die Möglichkeit leistbaren Wohnraum zu schaffen bzw. zu erwerben. Die Anforderungen an den Wohnraum werden durch die raschere Abfolge der Lebensphasen komplexer. Als weiterer Trend wurde das steigen der Nachfrage nach „Singelwohnungen“ und Zweitwohnungen sowie der Anstieg der Umzüge identifiziert.