Am 2. Dezember berichtete die Kronen Zeitung im Waldviertel über die 56 "Wohnen im Waldviertel"-Gemeinden, die gemeinsam viel mehr schaffen als sie es alleine könnten:
Gegen den Trend.
Überall hört und liest man es: Alle ziehen in die Großstädte, der ländliche Raum verliert mehr und mehr an Bevölkerung. Doch die 56 Gemeinden der Initiative „Wohnen im Waldviertel“ wirken diesem Trend entgegen und zeigen, dass es auch anders geht. Gemeinsam.
Seit der Gründung der Initiative 2009 sind 33.000 Menschen ins Waldviertel gezogen und haben hier ihren Hauptwohnsitz gegründet, weil ihnen die Großstadt zu laut, zu eng, zu heiß oder zu unsicher geworden ist. Sie alle sind herzlich willkommen!
Rückkehrer.innen und neu Zugezogene aus dem In- und Ausland. 9.191 Menschen kamen seit 2009 beispielsweise aus Wien, weitere 3.281 Personen aus dem Wiener-Umland. Noch nie war die Sehnsucht nach dem Land so groß wie heute.
Pensionistenreservoir Waldviertel? Ganz im Gegenteil. – Das beweist die Grafik nach Altersgruppen im Jahr 2015 (siehe FOTOS ganz unten). Und auch in den Jahren zuvor konnte diese Altersstruktur der zu- und wegziehenden Hauptwohnsitzer.innen beobachtet werden. Die stärkste Gruppe, die zuzieht, sind Menschen zwischen 15 und 29 Jahren, vor allem die Endzwanziger, die oftmals auch Familie mitbringen! Denn das Waldviertel ist besonders beliebt, wenn es um die Frage geht, wo die eigenen Kinder aufwachsen bzw. in die Schule gehen sollen.
Wenn alle zusammenarbeiten, kann viel erreicht werden.
Durch Zusammenarbeit ist all das möglich und es soll in den nächsten Jahren noch viel mehr geschafft werden. Hinter der Initiative „Wohnen im Waldviertel“ stehen aktuell 56 Gemeinden, namhafte Projektpartner sowie mittlerweile auch 800 Waldviertel-Botschafter.innen, die sich gemeinsam für ein neues Bild des Waldviertels einsetzen.
„Durch das Projekt „Wohnen im Waldviertel“ konnten wir Menschen davon überzeugen, ins Waldviertel zu ziehen und haben dadurch auch Immobilien und Baugründe vermittelt. Ein großer und gemeinsamer Erfolg, denn nach wie vor ist die Zahl der Menschen, die hier leben, entscheidend für ein lebendiges Dorf- und Vereinsleben, für unsere Geschäfte, Betriebe und unsere Infrastruktur“, sagt Obmann Vzbgm. Ing. Johann Müllner (Gemeinde Pölla).