DI Günter Idinger, Geschäftsführer der Eaton Industries (Austria) GmbH in Schrems, startete seine Karriere 1995 im Produktmanagement. In dieser Funktion verbrachte er die ersten vier Jahre fast ausschließlich im Waldviertel. Bis zu seinem Wechsel in den Vertriebsbereich 2011 leitete er zuerst die Entwicklung sowie die Produktionsnetzwerke der Eaton Industries Austria inklusive des Standortes Schrems im Waldviertel und lenkte dann erfolgreich den gesamten Geschäftsbereich der Energieverteilungskomponenten.
Eaton Industries ist ein führender Lehrlingsausbildner im Waldviertel. Schicken Sie junge Leute zwecks Praxis auch zu anderen Eaton-Werken ins Ausland?
Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen sämtliche Tore in der ganzen Eaton-Welt offen. Erstens, um andere Länder, Kulturen und Arbeitsweisen kennenzuerlnen. Zweitens, um auch innerhalb unseres Unternehmens Karriere zu machen. Vom Lehrling zum Fertigungsleiter ist bei uns keine Vision, sondern Realität.
Wenn Sie die Möglichkeit hätten, drei Dinge am Standort NÖ zu verändern, was würden Sie tun?
Zum einen Schaffung von mehrsprachiger Ausbildung sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich. Zum anderen weitere Förderung der Ausbildung technischer Berufe. Drittens Die Attraktivität des Waldviertels für Jugendliche besser präsentieren und die Angebote weiter ausbauen.
Über Eaton Indstries Austria
Der vor 68 Jahren gegründete Betrieb mit Sitz in der Stadtgemeinde Schrems im Bezirk Gmünd ist einer der international führenden Anbieter von Elektro-Komponenten für Energieverteilung und Automatisierung in Industrie- und Wohngebäuden. Das bekannteste Produkt aus dem Werk im Waldviertel ist der in jedem Haushalt vorgeschriebene Fehlerstromschutz-Schalter („FI-Schalter“), von dem das Unternehmen pro Jahr rund sechs Millionen Stück fertigt. Dazu kommt der Leistungsschutz-Schalter mit einer jährlichen Produktionsmenge von 60 Millionen Stück. Mit 1.100 Beschäftigten ist Eaton Industries Österreichs größter Anbieter nördlich der Donau.