Seit 2009 arbeiten 56 Gemeinden im Projekt „Wohnen im Waldviertel“ zusammen. Gemeinsam setzen wir Aktivitäten, um über die Ortsgrenzen hinaus die Vorzüge des Waldviertels als Wohn- und Arbeitsort bekannter zu machen. So wollen wir Menschen dazu motivieren, hier zu bleiben oder hier her zu ziehen!
Mehr Zuzug, weniger Abwanderung.
Wir haben schon viel erreicht. Seit 2009 sind 35.000 Menschen in die Region gezogen. Sie alle haben hier ihren Hauptwohnsitz begründet. Von Abwanderungsregion kann da keine Rede sein.
Kommunikation kann viel bewirken.
Dieses Jahr fand der Gemeindeworkshop von „Wohnen im Waldviertel“ in Gföhl statt. Thema des Vormittags war: „Was wir mit Kommunikation erreichen können.“ Und zwar im positiven, als auch im negativen Sinne. Fest steht, „man kann nicht nicht kommunizieren“ (das sagte schon Paul Watzlawick).
Kommunikation passiert überall und zu jeder Zeit. Mündlich, schriftlich und sogar ohne Worte. Sie kann großen Nutzen bringen, Probleme lösen, Missverständnisse aus dem Weg räumen. Sie kann aber auch Schwierigkeiten und schlechte Stimmung auslösen.
Das geht so weit, dass man durch Kommunikation dem Image einer Region schadet oder die eigenen Kinder dazu bringt, aus der Region wegzuziehen, weil sie hier keine Zukunftschancen sehen.
Das Waldviertel hat zu kämpfen.
Vor allem gegen Vorurteile! Obwohl sich in den letzten Jahren vieles bewegt hat, was FÜR das Waldviertel spricht, wird der Standort nach wie vor unterschätzt und oft unter Wert verkauft.
Die "Wohnen im Waldviertel"-Gemeinden sind sich einig: "Wir sind von der Region überzeugt und dafür arbeiten wir! Zusammen!"