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St. Bernhard-Frauenhofen setzt auf Erneuerbare Energie

Klimabündnisgemeinde St. Bernhard-Frauenhofen in Kooperation mit dem USV St. Bernhard-Frauenhofen setzt Vorbildprojekt zum Thema Energieeffizienz und Erneuerbare Energieträger für Sportstätten um.

Solarwärme für Warmwasser und Heizung im Sporthaus St. Bernhard-Frauenhofen

Solarwärme für Warmwasser und Heizung im Sporthaus St. Bernhard-Frauenhofen. Am Foto v.l.n.r.: Energieberaterin Renate Brandner-Weiß, OV GfGR Josef Brandner, Obmann Thomas Anglmayer und OV GfGR Patrik Gschwandtner

Seit Juni ist die Solarwärme für Warmwasser und Heizung im Sporthaus bereits in Betrieb.

Die Anlage dient zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Mit 10 Flachkollektoren, d.h. 25 m² wird die Wärme der Sonnenenergie am Südost-Dach des Sporthauses geerntet und in den Pufferspeicher mit 2 X 1000 Liter Fassungsvermögen gespeichert. Der Ertrag wird mittels Wärmemengenzähler erfasst und damit ist von Beginn an die Möglichkeit gegeben, die Funktionalität des Systems zu dokumentieren und bei Bedarf zu optimieren.

Die Solarwärmeanlage wurde mittels Steuerung so in das bestehende System (Gas-Brennwertkessel) eingebunden, dass die Nutzung der Sonnenenergie möglichst viel des bisherigen Bedarfs an Erdgas einspart und der Gaskessel möglichst wenig zum Einsatz kommt.

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundes, der Sportabteilung des Landes NÖ, der Union und dem NÖ Fußballverband gefördert. Bei einer Nutzungsdauer von rund 20 Jahren ergibt sich unter Berücksichtigung der Förderungen und aufgrund der Einsparung beim Erdgasverbrauch (rund 60 %) eine Kostenreduktion von rund 1.700 Euro pro Jahr, d.h. eine Amortisationszeit für die Investition von 5-8 Jahren.

Dies erhöht sowohl die Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen als auch die regionale Wertschöpfung.

Damit wurde seitens der Klimabündnisgemeinde St. Bernhard-Frauenhofen in Kooperation mit dem USV St. Bernhard-Frauenhofen ein Vorbildprojekt zum Thema Energieeffizienz und Erneuerbare Energieträger für Sportstätten umgesetzt.

Am 29. August hatte die Anlage, deren Ertrag über einen Wärmemengenzähler ausgelesen werden kann, bereits 985.000 Wattstunden an Wärmeenergie für das Sporthaus produziert.

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