Viele kleine Schritte für eine nachhaltige Zukunft
Dabei geht es nicht um große Einzelprojekte, sondern um viele praktische Verbesserungen im Alltag. Ein Dank geht dabei auch an das Mobilitätsmanagement Niederösterreich (Gloria Winkler) und Verena Litschauer (KLAR & KEM Lainsitztal), welche die Gemeindevertreter:innen bei der Umsetzung der Projekte unterstützt haben.
Kurze Wege sichtbar machen: Die neue Gehzeitkarte
Viele Ziele innerhalb der Gemeinde liegen näher, als man denkt. Mit der neuen Gehzeit.Karte für Großschönau wird sichtbar, wie schnell zentrale Einrichtungen wie Gesundheitshaus, Schule, Gemeindeamt oder Haltestellen des öffentlichen Verkehrs zu Fuß erreichbar sind.
Die Karte soll dazu motivieren, bei kurzen Wegen öfter einmal das Auto stehen zu lassen. Zu Fuß gehen ist nicht nur gesund, sondern auch die energieeffizienteste Form der Mobilität.
Neue Mobilitätsseite auf der Gemeindehomepage
Um bestehende Angebote besser sichtbar zu machen, wurde auf der Gemeindehomepage ein eigener Bereich „Mobilität & Verkehr“ eingerichtet. Dort finden Bürgerinnen und Bürger gebündelte Informationen zu verschiedenen Mobilitätsmöglichkeiten in und um Großschönau.
Unter anderem finden sich dort Hinweise zu:
- Radabstellanlagen bei Bushaltestellen (Bike & Ride)
- Alltagsradwegenetz im Lainsitztal
- regionalen Rad- und Wanderangeboten
- dem VOR-Routenplaner für öffentliche Verkehrsmittel
- Apps zur Organisation von Fahrgemeinschaften
- dem Schnupperticket für öffentliche Verkehrsmittel (welches übrigens wieder um ein Jahr verlängert wurde!)
Damit wird es einfacher, verschiedene Verkehrsmittel miteinander zu kombinieren und den jeweils besten Weg zu finden.
Park+Drive-Sammelplätze für Fahrgemeinschaften
Ein weiterer Schritt zur Unterstützung nachhaltiger Mobilität ist die Beschilderung von drei Park+Drive-Sammelplätzen:
- Wörnharts (bei der Busbucht beim Teich)
- Engelstein (Ortsmitte)
- Großschönau (Parkfläche beim Friedhof)
Diese Sammelpunkte erleichtern das Bilden von Fahrgemeinschaften für Pendlerinnen und Pendler. Wenn mehrere Personen gemeinsam fahren, werden Fahrten gebündelt, Kosten geteilt und Energie eingespart. Gleichzeitig wird der Verkehr reduziert.
Viele kleine Maßnahmen – große Wirkung
Gerade im ländlichen Raum bleibt das Auto oft ein wichtiger Bestandteil der Mobilität. Umso wichtiger ist es, dort Einsparungen zu ermöglichen, wo es sinnvoll und einfach machbar ist: durch kurze Wege zu Fuß, Radfahren im Alltag, Fahrgemeinschaften oder die Kombination verschiedener Verkehrsmittel.
Viele kleine Maßnahmen können gemeinsam viel bewirken – für mehr Energieeffizienz, weniger Verkehr und eine hohe Lebensqualität in unserer Gemeinde.