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Kunststoff aus Weitra macht Weltkarriere

Claudia Steininger (48 und verheiratet) ist seit ihrem Schulabschluss 1994 bei ASMA in Weitra beruflich beheimatet. Seit 2001 ist sie in der Geschäftsleitung des Betriebes.

Claudia Steininger mit Hund im Winter im Waldviertel

Claudia Steininger, Geschäftsführerin von asma gmbh, lebt gerne im Waldviertel!

"Wir haben im Waldviertel sehr viele tolle, interessante Betriebe und somit tolle Jobs zu vergeben. Wir suchen aktuell Mitarbeiter:innen für die Produktion und eine(n) in der Qualitätssicherung."

 

 

Claudia Steininger im Interview 

Das schätzen Sie besonders am Waldviertel und speziell an Weitra?

Steininger: Es ist einfach wunderschön hier! Und Weitra selbst ist eine sehr hübsche kleine Stadt. Wir haben in unserer Gegend alles was man braucht, und ganz wichtig: sehr loyale Mitarbeiter:innen.

Einen innovativen Betrieb im Waldviertel und dessen Personal leiten, das klingt nach einem spannenden Job?

Steininger: Ja, das ist er. Und auch nicht immer einfach. Ich habe mich aber immer wieder weitergebildet und ich habe es auch geschafft Familie und Beruf gut zu managen. Für die Arbeit als Personalleiterin haben
mir meine Kinder viel beigebracht. Es geht nicht immer um Fakten – Mitarbeiter sind Menschen, daher geht es hier um viel mehr als um ein Produkt. Wir haben in unserer Region das Glück, sehr viele loyale
Mitarbeiter zu haben. Und wir suchen immer wieder neue Fachkräfte. Da wir selbst ausbilden, wachsen bei uns auch welche heran. Bei seiner Gründung 1980 hatte der Betrieb einen Mitarbeiter - meinen Vater,
heute sind es 150.

Welche Produkte stellt ASMA her und sind Sie auf der Suche nach Fachkräften?

Steininger: Asma beschäftigt sich mit der Verarbeitung von Polyurethan – kurz PU. Ein technischer Kunststoff, der meist im Alltag sehr wenig sichtbar ist und meist in Maschinen verbaut ist. Trotz Fachkräftemangel
finden wir immer wieder unsere Mitarbeiter. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, sich mit den Themen flexible Arbeitszeiten, Familienfreundlichkeit und Fairness auseinander zu setzen. Wichtig ist es doch, dass Mitarbeiter gerne und motiviert zur Arbeit kommen, oder? 

Quelle: Interview aus dem "Wohnen im Waldviertel"-Sonderjournal vom 21./22. April 2023

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