Bemühungen im Bereich Klimaschutz
Durch die jüngsten Auszeichnungen bekommt das „Energiekonzept Litschau“ weitere Anerkennung von offizieller Seite. Derzeit befindet sich der nächste Meilenstein, die Errichtung einer Photovoltaikanlage am Dach der Kläranlage Litschau, in Umsetzung.
Durch die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich erhielt man die Auszeichnung „Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinde 2017“. Die Energiedaten der Gebäude und Anlagen werden laufend erhoben. Daraus resultierend wird ein Gemeinde-Energie-Bericht erstellt und Maßnahmen zur Verbesserung der Kennzahlen abgeleitet.
Von der TÜV Austria Services GmbH wurde bestätigt, dass im Jahr 2016 die Stromversorgung der Stadtgemeinde Litschau tatsächlich mit 100% Ökostrom gemäß Österreichischem Umweltzeichen erfolgt ist und somit keine CO2-Emissionen und kein radioaktiver Abfall verursacht wurden. In der Bescheinigung wird angeführt, dass dadurch 252.301,36 kg CO2-Emissionen und 0,4982 kg radioaktiver Abfall eingespart wurden. Die Stadtgemeinde Litschau bezieht Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen (Wasser, Wind, Biomasse, Erdwärme, Sonne).
Schließlich erhielt man auch für die ersten Umsetzungsschritte im Bereich E-Mobilität seitens des Bundesministeriums für Umwelt die Auszeichnung für „Kompetenz im Klimaschutz“. Durch die Errichtung einer E-Tankstelle und Einführung einer Förderrichtlinie für E-Mobilität leistet die Stadtgemeinde Litschau als „klimaaktiv mobil – Projektpartner“ im Rahmen des Aktionsprogramms „Innovative klimafreundliche Mobilität für Gemeinden“ einen weiteren wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen.