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Großschönau bekommt Windkraftanlage

Immer einen Schritt voraus – die Gmünder Gemeinde Großschönau bekommt 1. Kleinwindkraftanlage! So soll das Bewusstsein für die Technologie und die Akzeptanz erhöht sowie Vorbehalte ausgeräumt werden.

Großschönau im Aufwind - Spatenstich Kleinwindkraftanlage am Sonnenplatz

Spatenstich Kleinwindkraftanlage am Sonnenplatz Großschönau

Am Sonnenplatz in Großschönau fand am 4. Oktober der Spatenstich zum Projekt „Kleinwindkraft für ein resilientes und nachhaltiges Energiesystem von Smart Cities“, kurz SmallWind4Cities, statt.

 

Das gemeinsame Vorhaben der Projektpartner FH Technikum Wien, BluePower, im-plan-tat, Tulln Energie und Technik+Stahlbau Banzhaf ist es, die Kleinwindkraft zu den Menschen zu bringen – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Durch die Errichtung der Kleinwindkraftanlage BlueOne am Standort Großschönau sollen das Bewusstsein für die Technologie sowie deren Akzeptanz erhöht und Vorbehalte ausgeräumt werden.

 

Das gegenständliche Projekt wird von der Fachhochschule Technikum Wien wissenschaftlich begleitet und an den Demonstrationsstandorten Großschönau und Tulln werden von der Firma Blue Power GmbH aus Liezen Kleinwindanlagen errichtet.

Die Projektziele sind Standortbewertung, Genehmigungsverfahren und Akzeptanz der Bevölkerung. Hier spielen vor allem Faktoren wie subjektives Schallempfinden, Sicherheitsbedenken etc. eine wesentliche Rolle.

 

In der Marktgemeinde Großschönau wird die Kleinwindkraftanlage am Sonnenplatz im hinteren Bereich der Halle der Erlebnisausstellung SONNENWELT errichtet. Die Anlage in Großschönau wird eine Höhe von knapp 8m und eine Nennleistung von ca. 1 kW erreichen.

 

Fakten offen und transparent

Erstmalig gab es die Möglichkeit, sich über das Thema zu informieren und sich mit Branchenvertreter:innen auszutauschen. Die Fakten rund um das Projekt wurden offen und transparent vorgestellt und diskutiert. Zahlreiche Anrainer:innen und Interessierte, auch über die Gemeindegrenzen hinaus, nahmen diese Gelegenheit wahr.

 

Mit der Informationsveranstaltung rund um den Spatenstich zum Thema Kleinwindkraftanlagen ist es gelungen, Unsicherheiten und Ängste im Vorfeld der Errichtung entgegenzuwirken. Es wurde von allen Projektpartnern festgehalten, dass, sofern sich Bewohner:innen und Anrainer:innen gestört fühlen, zuerst versucht wird, die Technologie zu verbessern bzw. zu adaptieren. Als letzter Ausweg wird sogar die Demontage ins Auge gefasst.

 

Durch gezielte Informationsveranstaltungen soll Bewusstsein geschaffen und die Akzeptanz für das Thema Kleinwindkraftanlagen erhöht werden. Schließlich, und da sind sich alle Expert:innen einig, stellt diese Technologie eine optimale Ergänzung zur Photovoltaik dar.

 

Das Projekt wird vom Klima- und Energiefonds in der Programmlinie „Smart Cities Demo“ gefördert. Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist, die Forschung in die Praxis überzuführen und Experimentierräume bzw. Demonstrationsstandorte zu schaffen, um daraus wiederum einen kommunalen Mehrwert zu generieren.

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