Mit gutem Vorbild voran
Großschönau hat es als erste Gemeinde in NÖ geschafft, diese höchste nationale Auszeichnung zu erlangen. Mit 84,1 erreichten Punkten haben wir uns unter den aktivsten drei Gemeinden Österreichs eingereiht. Die über drei Jahrzehnte konsequent verfolgte Arbeit, begonnen mit einer Hackschnitzelheizung 1982 im alten Schulhaus, überregional ausgebaut durch die BIOEM, zeigt mehr und mehr messbaren Erfolg. Herzlichen Dank an dieser Stelle für bereits 33 Jahre BIOEM, an das e5-Team unter der Leitung von GfGR Klaus Stebal, dem Gemeinderat für die konstruktive Unterstützung energierelevanter Maßnahmen, sowie der gesamten Bevölkerung für die großartigen Leistungen!
Dazu Bürgermeister Martin Bruckner
"Zum Thema Energiewende und Klimaschutz höre ich oft aus dem Munde von Bekannten: Was können wir als kleines Österreich oder gar als kleine Gemeinde Großschönau schon bewirken? Grundsätzlich gebe ich solchen Bedenken Recht. Unmittelbar ist unser Einsatz für eine „heile Zukunft“ wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber wie heißt es so schön: Wer eine Reise tut muss mit dem ersten Schritt beginnen.
Und außerdem: Wer möchte Mitschuld sein, wenn unsere Kinder aufgrund des Klimawandels künftig mit Problemen kämpfen müssen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Ich nicht!
Dazu kommt, dass unser Einsatz für die Energiewende und den Klimaschutz einen sofortigen Nutzen hat. Ist es nicht schön mit Pellets aus Rothfarn zu heizen statt mit Gas oder Öl aus Krisenregionen? Ist es nicht schön seinen Strom vom eigenen Dach zu konsumieren? Ist es nicht schön sein Geld in vernünftige Wärmedämmung zu stecken statt in die Heizung?"
<link www.grossschoenau.gv.at/page.asp/-/139.htm _blank rtebutton "Opens internal link in current window">Zum kurzen Videobericht</link>