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| Aus den Gemeinden  | St. Bernhard-Frauenhofen

Ein halbes Jahrhundert gelebte Identität

50 Jahre Gemeindewappen St. Bernhard-Frauenhofen – Ein halbes Jahrhundert gelebte Identität und Ausdruck eines gewachsenen Gemeinschaftsgefühls.

Bürgermeisterin Gabi Kernstock und Vizebürgermeister Martin Ledermann mit der Verleihungsurkunde und der Gemeindefahne © Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen

 

Der Ursprung des Wappens liegt in einem lokalen Bildstock („Marterl“) in Strögen, der zwei gekreuzte Rebmesser zeigt © Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen

 

Fester Bestandteil der Identität

Am 21. Mai 2025 jährte sich ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte der Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen zum 50. Mal: die einstimmige Annahme des heutigen Gemeindewappens in der Gemeinderatssitzung vom 21. Mai 1975.

Was damals mit einem symbolträchtigen Vorschlag des damaligen Bürgermeisters Josef Steinböck begann, ist heute ein fester Bestandteil der Identität der Gemeinde – und Ausdruck eines gewachsenen Gemeinschaftsgefühls.

Der Ursprung des Wappens liegt in einem lokalen Bildstock („Marterl“) in Strögen, an dem das heute bekannte Symbol – zwei gekreuzte Rebmesser – zu finden ist. Das „Scharkreuz“ befindet sich in der Nähe des Kirchhofs in Strögen. Dort erblickt man einen achteckigen abgefasten Sandsteinpfeiler mit einem Steinkreuz.

Dieses Sinnbild, das tief in der landwirtschaftlichen und kulturellen Tradition der Region verwurzelt ist, schlug der damalige Bürgermeister Josef Steinböck als Gemeindewappen vor. Die Farben Weiß, Rot und Gelb bzw. Gold, in denen das Wappen erscheinen sollte, wurden ebenso wie das Motiv selbst ohne Debatte einstimmig angenommen.

Offizielle Verleihung durch NÖ Landesregierung

Nur wenige Monate später, am 20. August 1975, verlieh die Niederösterreichische Landesregierung offiziell das Gemeindewappen an St. Bernhard-Frauenhofen. Die amtliche Beschreibung lautet:

„Ein durch einen silbernen Schräglinksbalken geteilter roter Schild, belegt mit zwei gekreuzten goldenen Rebmessern.“

Aus diesem Wappen ergeben sich auch die Farben der Gemeindefahne: Rot-Weiß-Gelb – ein farbenfrohes Band, das unsere Gemeindemandatare, Vereine und Bürger seither mit Stolz tragen und präsentieren.

Wertschätzung der Großgemeinde

Die Verleihung des Wappens war nicht nur ein symbolischer Akt. Sie war Ausdruck der Wertschätzung für den Auf- und Ausbau kommunaler Einrichtungen und ein Gedenken an die Vereinigung der ehemals eigenständigen Gemeinden Frauenhofen, Groß Burgstall, St. Bernhard und Poigen zur heutigen Großgemeinde St. Bernhard-Frauenhofen.

Heute, 50 Jahre später, ist das Wappen nicht nur auf offiziellen Dokumenten und Gebäuden präsent, sondern vor allem in den Herzen der Menschen. Es erinnert an die gemeinsame Geschichte, an den Zusammenhalt und an den Stolz auf die eigene Herkunft. Das 50-jährige Bestehen des Gemeindewappens ist somit weit mehr als ein historisches Datum – es ist ein Symbol der Kontinuität, der Einheit und der gelebten Gemeinschaft.

 

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