Aus den Gemeinden |

Infrastrukturoffensive Litschau

© Roland Wallner / Netz Niederösterreich GmbH
| Aus den Gemeinden

Großbaustellen in Litschau eröffnet

Die EVN Wasser GmbH als Bauherr hat im Stadtgebiet von Litschau Anfang März den Reigen mehrerer Großbaustellen in Litschau eröffnet. Das Wasserleitungsnetz wird nun auf einer Länge von ca. 3,3 km erneuert, um die Versorgungssicherheit weiter auszubauen. Bis voraussichtlich Ende September 2021 werden die Grabungs- und Verlegearbeiten abgeschlossen sein.

 

Als Ansprechperson für das Bauprojekt steht Roland Wallner von der Netz Niederösterreich GmbH zur Verfügung: „Die Leitungen werden bis zum jeweiligen Wasserhausanschlussschieber (Salbach) erneuert. Sollten weiterführend vom Wasserhausanschlussschieber in das Haus noch alte Leitungen (z.B. Eisenrohre) bestehen, wäre es zweckmäßig, wenn die Gelegenheit zur Erneuerung durch die Hauseigentümer genutzt wird!“ regt Herr Wallner an.

 

Basis für zukunftssicheren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur

Im Rahmen dieser Baustelle ergibt sich für die Stadtgemeinde Litschau die Möglichkeit der Mitverlegung von Leerrohren für ein Glasfasernetz. Für die Ausführung wurde in der letzten Gemeinderatssitzung die für die EVN Wasser GmbH tätige Leyrer & Graf Baugesellschaft m.b.H. beauftragt. Die Stadtgemeinde Litschau investiert dafür etwa 400.000 Euro, um die Basis für einen zukunftssicheren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in Litschau zu schaffen.

 

Bgm. Rainer Hirschmann: „Ein Glasfasernetz ist heutzutage die Grundlage fürwirtschaftlichen Erfolg und auch für die Attraktivität eines Wohnsitzes. Denn nur ein Glasfaseranschluss im Haus stellt sicher, dass genügend Bandbreite für aktuelle und zukünftige Internetdienste da ist. In Zusammenarbeit mit der nöGIG Projektentwicklungs GmbH können wir nun einen wichtigen Vorbereitungsschritt für einen späteren Glasfaserausbau setzen.“

 

Die Glasfaserleerrohre werden bis zur Grundstücksgrenze aller betroffenen Liegenschaftseigentümer mitverlegt.

 

„Es entstehen hierfür keine Kosten für die LiegenschaftseigentümerInnen, ausgenommen die baulichen Gegebenheiten vor Ort erschweren eine Umsetzung“, klärt StR Ralf Fraißl auf. Er wird als zuständiger Stadtrat für den Straßenbau möglichst alle LiegenschaftseigentümerInnen persönlich besuchen, um in einem Besprechungsprotokoll gemeinsam die Details und einen Übergabepunkt festzuhalten. Die Grabung und Verlegung bis ins Haus ist dann auf eigene Kosten durchzuführen.

 

Schließlich wird in diesem Jahr vom NÖ Straßendienst die Sanierung der L8189, beginnend vom Kreuzungsbereich mit dem Stadtplatz bis zur Kreuzung mit der Gmünder Straße, durchgeführt. Geplant ist auch, die Nebenflächen zu erneuern. Da der Umbau des Bahnhofs Litschau seitens der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H. (kurz NÖVOG) bereits im Gange ist und im Frühjahr abgeschlossen werden soll, könnte auch der Bereich vor dem Kulturbahnhof erneuert werden. Hier laufen noch die Vorplanungen, jedenfalls sind hier weitere 100.000 Euro an Investitionen durch die Stadtgemeinde Litschau vorgesehen.

 

Zu den Immobilien & Baugründen in Litschau

 

Am Foto von links nach rechts:

Dipl.-Ing.(FH) Walter Trachsler (Netz Niederösterreich GmbH), Stadtrat Ralf Fraißl (Stadtgemeinde Litschau), Kristof Winkler (Leyrer+Graf Baugesellschaft m.b.H.), VB Michael Albrecht (Stadtgemeinde Litschau), Dietmar Brei (Leyrer+Graf Baugesellschaft m.b.H.), Horst Mager, Andreas Bayer (beide Netz Niederösterreich GmbH), StADir. Jürgen Uitz (Stadtgemeinde Litschau), Christoph Leonhartsberger (Fa. Integral), Manuel Röhrnbacher (Leyrer+Graf Baugesellschaft m.b.H.), Erwin Lichtenwallner (Fa. Integral)

FOTOS