Judentum im Waldviertel und in der österreichisch-tschechischen Grenzregion
Von 1. Juli bis 13. September 2026 ist die Wanderausstellung „Judentum im Waldviertel und in der österreichisch-tschechischen Grenzregion“ im Zentrum von Waidhofen an der Thaya zu sehen. Die Ausstellungstafeln sind in leerstehenden Schaufenstern entlang eines Rundgangs durch das Stadtzentrum platziert und machen die Geschichte jüdischen Lebens in der Region für alle Interessierten frei zugänglich erlebbar.
Die Ausstellung widmet sich der jahrhundertelangen Geschichte jüdischen Lebens im Waldviertel und in den angrenzenden Regionen Tschechiens. Sie beleuchtet das Alltagsleben jüdischer Familien, ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung sowie die tiefgreifenden Einschnitte des 20. Jahrhunderts. Persönliche Schicksale und regionale Entwicklungen werden dabei ebenso sichtbar wie die engen historischen Verbindungen über heutige Staatsgrenzen hinweg.
Gemeinsames kulturelles Erbe
Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen des INTERREG-Projekts ATCZ00119 CZONA, das den grenzüberschreitenden Austausch zwischen Österreich und Tschechien fördert und neue Perspektiven auf das gemeinsame kulturelle Erbe eröffnet. Realisiert wurde das Projekt in enger Zusammenarbeit der Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya mit Mag. Renate Eggenhofer, Mag. Reinhard Preißl und Mgr. Jana Lochmanová aus Jemnice (CZ).
Bürgermeister Josef Ramharter betont die Bedeutung des Projekts: „Die Ausstellung macht ein wichtiges Kapitel unserer regionalen Geschichte sichtbar. Sie lädt dazu ein, sich mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen und das gemeinsame kulturelle Erbe über Grenzen hinweg besser zu verstehen.“
Ausstellungszeitraum: 1. Juli bis 13. September 2026
Ort: Innenstadt Waidhofen an der Thaya (siehe Anhang „Rundgang Jüdische Spuren“)
Eintritt: frei zugänglich
Die Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya lädt alle Interessierten herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen und auf den Spuren jüdischen Lebens in der Region Geschichte neu zu entdecken.