Gut versorgt im Universitätsklinikum Krems
Ein kurzer Augenblick kann viel verändern – so geschehen bei einem 28-jährigen Patienten des Universitätsklinikums Krems. Der junge Mann wurde mit einem Poly-Trauma (= eine oder mehrere Verletzungen, welche in Kombination lebensbedrohlich sind) in die Akutambulanz des Klinikums eingeliefert und von einem Team bestehend aus Anästhesisten, Traumatologen und Pflegepersonen im Schockraum sofort umfangreich behandelt. Seine Verletzungen waren vielfältig: Das Sprunggelenk, ein Oberschenkelknochen, sowie ein Arm waren gebrochen und auch der Gesichtsschädel erlitt eine Fraktur (=Anriss des Knochens).
Die zeitnahe Operation durch die auf Unfallchirurgie spezialisierten Fachexpertinnen und –experten der klinischen Abteilung für Orthopädie und Traumatologie war ein voller Erfolg: fünf Tage später konnte er aus der stationären Pflege entlassen werden und bereits ein Monat später ist Sport für den jungen Mann problem- und schmerzlos wieder möglich.
„Gerade bei Patientinnen und Patienten mit einem Poly-Traum ist eine schnelle Abklärung und Operation von besonderer Bedeutung, um ihnen auch nach einem schweren Unfall ein Höchstmaß an Lebensqualität nach Abheilung der Verletzungen zu sichern!“, betont Primar Dietmar Dammer, Leiter der klinischen Abteilung für Orthopädie und Traumatologie am Universitätsklinikum Krems.