Ortskernbelebung Schwarzenau
Im Zuge der Gemeindearbeit am Entwicklungskonzept für Schwarzenau spielt die Ortskernbelebung eine große Rolle. Aus diesem Grund hat sich Bürgermeister Karl Elsigan im vorigen Jahr mit dem Thema auseinander gesetzt, den Fokus auf die Zukunft gerichtet und die Fragen gestellt, wie wird der Ortskern in 5 oder 10 Jahren aussehen? Wie sieht es mit der Nahversorgung aus? Wo kann die Gemeinde gestalterisch Initiativen setzen?
Zu diesem Zeitpunkt wollte die Firma Kienast den bestehenden "Nahversorger" von der Firma Pilz übernehmen und revitalisieren. Die Gemeinde hätte für die Inneneinrichtung EUR 150.000.- aufbringen müssen, unterstützt mit Förderungen des Landes NÖ und der Wirtschaftskammer.
Im August 2018 reifte der Gedanke von Seiten der Gemeinde heran, das Anwesen der Familie Hahnl, in dem auch der Nahversorger eingemietet ist, zu erwerben und völlig neu zu konzipieren.
Gemeinsam mit dem Obmann des Bauausschusses GGR Ing. Horst Rosenbusch und mit dem Architekten DI Rudolf Schwingenschlögl begann Bürgermeister Elsigan dieses Zentrumsprojekt bedürfnisgerecht zu entwickeln. Dabei ging es um:
- Attraktive Nahversorgung
- Räumlichkeiten für Jungunternehmer, Startups, Therapeuten udgl.
- Schaffung eines neuen Ortskerns
- Modernes Bürgerbüro und Gemeindeamt
- Gastronomie für Fremdenzimmer
- Kleinere Wohneinheiten
Mit Plan und Projektkostenschätzung wurde im nächsten Schritt die Finanzierbarkeit mit dem Land NÖ abgeklärt. Im November 2018 wurden mit Familie Hahnl und der Firma Kienast Gespräche geführt. Danach wurden Schätzgutachten über die Bewertung der Liegenschaft eingeholt.
Es wird angestrebt die Planung und den Bau des Nahversorgerprojektes gemeinsam mit der gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft "Waldviertel" umzusetzen.
Da Frau Gabriela Hahnl Mitte 2020 in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird, soll die Liegenschaft mit 1. Dezember 2020 als Baugrundstück übergeben werden. Der Abbruch wird von Familie Hahnl durchgeführt. Der Baubeginn für das neue Zentrum soll im Frühling 2021 erfolgen. Planung, Finanzierung und Bauverfahren sollen bis Ende 2020 abgeschlossen sein.
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