Einkochen eröffnet Möglichkeiten
Überschüsse aus Landwirtschaft, Handel und privaten Gärten werden in Zwettl zu Suppen, Eintöpfen, Chutneys und Fruchtaufstrichen verarbeitet. Durch das Haltbarmachen gewinnen die Lebensmittel Zeit: Sie müssen nicht sofort gegessen werden und können später auf dem Teller landen.
Zum Konzept gehört von Anfang an auch die Unterstützung beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Besonderes Augenmerk gilt Frauen über 50 und Frauen nach der Karenz; familienfreundliche Arbeitszeiten sollen den beruflichen Neustart erleichtern. Laut Einreichung wurden seit 2015 sieben Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Hinter dieser Zahl stehen Möglichkeiten, wieder eigenes Einkommen zu verdienen, Fähigkeiten einzubringen und im Arbeitsleben Anschluss zu finden.
Für das Waldviertel zählt beides: Lebensmittel werden genutzt, und Menschen erhalten berufliche Perspektiven vor Ort. Verarbeitung, Abfüllung und Verpackung erfolgen lokal. Damit bleiben Arbeit und wichtige Schritte der Wertschöpfung in der Region.