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Familien- und kinderfreundliches Großschönau

Die Erneuerung des Zertifikats „familienfreundliche Gemeinde“ der Marktgemeinde Großschönau steht an. Dabei geht es auch um gemeinsames Überlegen, was Familien, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen künftig brauchen und was das Leben in der Gemeinde noch lebenswerter machen kann.

Bianca Riegler, Nadine Haslinger, Gertraud Koppensteiner, Christine Eichinger, Bettina Bruckner, Maria Strondl und Bgm. Elisabeth Wachter © NÖ Dorf- und Stadterneuerung

Großschönau will Qualitätssiegel erneuern

Die Marktgemeinde Großschönau trägt seit 2011 das Zertifikat „familienfreundliche Gemeinde“. Nun steht die Erneuerung dieses Qualitätssiegels an. Dabei geht es nicht nur um eine formale Verlängerung, sondern vor allem darum, gemeinsam zu überlegen, was Familien, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen in Großschönau künftig brauchen und was das Leben in der Gemeinde noch lebenswerter machen kann.

In den vergangenen Monaten wurden bestehende Angebote und Maßnahmen erhoben und bewertet. Gleichzeitig war die Bevölkerung eingeladen, sich aktiv einzubringen – sowohl bei zwei Workshops als auch digital über eine Ideenplattform. Dabei wurden zahlreiche Anregungen und Vorschläge gesammelt.

Besonders wertvoll für diesen Prozess ist auch, dass in Großschönau zuletzt gemeinsam mit der NÖ Jugendinfo intensiv mit Jugendlichen gearbeitet wurde. In zwei Workshops wurden zahlreiche Ideen und Wünsche gesammelt – einige davon sind bereits in Umsetzung, etwa eine WhatsApp-Community für gemeinsame Projekte oder ein geplanter Jugendausflug Ende Juni. Die Ergebnisse dieses eigenständigen Jugendbeteiligungsprozesses liefern nun auch wichtige Erkenntnisse für die familien- und kinderfreundliche Gemeinde.

Auch eine Projektgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Gemeinde sowie Auditbeauftragten GFGR Bettina Bruckner und GR Maria Strondl hat sich mehrfach mit den eingebrachten Ideen beschäftigt. Beim nun erfolgen 2. Workshop wurden die Vorschläge intensiv diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.

„Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich Gedanken machen und bereit sind, sich einzubringen. Genau von diesem Mitdenken und Mitgestalten lebt eine familienfreundliche Gemeinde“, betont Bürgermeisterin Elisabeth Wachter.

Viele der eingebrachten Ideen beschäftigen sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Freizeitgestaltung und dem guten Miteinander der Generationen. Welche Projekte in den kommenden Jahren tatsächlich umgesetzt werden, wird nun im Gemeinderat beraten und beschlossen.

Unterstützt wurde die Rezertifizierung zur „familien- und kinderfreundlichen Gemeinde“ von Irene Kerschbaumer von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung.

www.grossschoenau.gv.at

 

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