Treffpunkt für Gloden gemeinsam verwirklicht
Aus dem Wunsch nach einem Treffpunkt für Gloden wurde ein Gemeinschaftswerk: Über mehr als zwei Jahre packten Mitglieder des Dorferneuerungsvereins Gloden Aktiv, der Freiwilligen Feuerwehr Gloden und der örtlichen Jugend gemeinsam an.
Sie leisteten mehr als 11.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden und erledigten nahezu alle Bauarbeiten in Eigenregie. So schufen sie einen Ort, der künftig allen beteiligten Organisationen und dem ganzen Dorf offensteht.
Entstanden ist ein barrierefreies, energieeffizientes Dorfzentrum mit Räumen für Gemeinschaft und Veranstaltungen. Eine Terrasse verbindet es mit dem neu gestalteten Spielplatz. Lagerräume sowie Anschlüsse am Sportplatz und im Umfeld erleichtern die Durchführung von Veranstaltungen unterschiedlicher Größe.
Die Material- und Professionistenkosten für Gebäude, Außenanlagen und Ausstattung betrugen rund 515.000 Euro. Davon brachte die Ortschaft etwa 110.000 Euro selbst auf. Die NÖ Dorf- und Stadterneuerung und das Land NÖ unterstützten das Projekt mit rund 156.000 Euro; der übrige Betrag wurde über Bedarfszuweisungsmittel finanziert.
So entstand ein barrierefreies, energieeffizientes und funktionelles Gebäude mit modernen Gemeinschafts- und Veranstaltungsräumlichkeiten. Eine Terrasse verbindet das Dorfzentrum mit dem umgestalteten Glodener Spielplatz. Zweckmäßige Lagerräumlichkeiten wurden geschaffen. Der Sportplatz und das Umfeld wurden mit mehreren Infrastrukturknotenpunkten versehen, damit Veranstaltungen unterschiedlicher Größe effizient umgesetzt werden können.
Das muss gefeiert werden
Beim dreitägigen Eröffnungsfest von 31. Juli bis 2. August wurde das neue Dorfzentrum mit Musik, Turnieren und zahlreichen Gästen gefeiert. In den Festreden der Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung Maria Forstner, des Bürgermeisters Andreas Pichler, des Bezirkshauptmannes Günter Stöger, des Landesfeuerwehrkommandant-Stv. Martin Boyer und des Landtagsabgeordneten Josef Edlinger in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner klang immer wieder an, was dieses Projekt möglich gemacht hatte:
Menschen, die zusammenhelfen, Zeit schenken und gemeinsam etwas für ihr Dorf schaffen.