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Immobilienmarkt Waldviertel besser als sein Ruf

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Weinberger, Müllner und Wallenberger standen Rede und Antwort Weinberger, Müllner und Wallenberger standen Journalisten Rede und Antwort © RIV/APA OTS/Hörmandinger

Raiffeisen Immobilien ist überzeugt vom gestiegenen Wert des 'Wohnen im Waldviertel'

Wohnen am Land ist wieder gefragt. Das Waldviertel ist dafür ein gutes Beispiel. Ehemals von Abwanderung geprägt, sind seit 2009 mehr als 45.000 Menschen in die Region gezogen! Das wirkt sich positiv auf den Immobilienmarkt aus. „Der Immobilienmarkt im Waldviertel ist definitiv besser als sein Ruf. Die aktuelle Nachfragesituation lässt die Preise steigen." sagte Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien, anlässlich der Pressekonferenz zum Thema "Wohnen im Waldviertel" am 26. März 2019.

2018 wechselten im Waldviertel rund 2.200 Immobilien den Besitzer, um 27% mehr als noch vor fünf Jahren. Der Wert der verkauften Objekte belief sich dabei auf rund 143 Millionen Euro und hat sich im Vergleich zu 2013 um 66% gesteigert. Die Preise für neue Einfamilienhäuser stiegen in den vergangenen zehn Jahren in den Waldviertler Bezirksstädten (ohne Krems) bis zu 20%, in den Landgemeinden um etwa 10 bis 15%. Auch gebrauchte Einfamilienhäuser verzeichneten je nach Lage und Zustand einen Zuwachs von etwa 10 bis 20%, ebenso Eigentumswohnungen in den Bezirksstädten. Gleich geblieben sind die Preise für Grundstücke in den Landgemeinden, da Bauland hier noch in ausreichenden Mengen vorhanden ist.

Eine Immobilie leer stehen zu lassen bedeutet Risiko

Mangelware sind im Waldviertel laut Raiffeisen Immobilien gebrauchte Häuser und Wohnungen in guter Lage und gutem Zustand. Wie kommt das? Viele Besitzer leerstehender Objekte verkaufen nicht, weil sie auf weiter steigende Preise spekulieren. Aber auch die aktuell niedrigen Spar-Zinsen verleiten zum Zuwarten.

Diesen Überlegungen liegt jedoch ein Trugschluss zugrunde: Die Menschen gehen davon aus, dass Immobilien nicht an Wert verlieren können und lassen daher Häuser oder Wohnungen ohne Bedenken leer stehen. Nun stimmt es zwar grundsätzlich, dass Grund und Boden nicht beliebig vermehrbar ist und daher langfristig an Wert gewinnt. Das gilt jedoch keineswegs für die darauf errichteten Gebäude, im Gegenteil: Wer ein Haus längere Zeit leer stehen lässt, riskiert einen Wertverlust von bis zu 5% pro Jahr, abhängig von Alter und Zustand des Objektes. In den ersten Jahren ist der Wertverlust relativ sogar noch größer.

Weinberger: „Wir raten allen Eigentümern von leerstehenden Immobilien die gute Marktlage im Waldviertel zu nutzen und zu verkaufen – und den Verkaufserlös in einer neuen Vorsorgewohnung anzulegen. Für die (Zwischen)Finanzierung bieten die Raiffeisenbanken geeignete Angebote, und um die ertragreiche Vermietung der Vorsorgewohnung kümmern wir uns.“ Je nach Lage der Vorsorgewohnung und Höhe des Verkaufserlöses sind so Renditen von 3 bis 4% erzielbar.

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