Über uns > Interkomm >

Workspace

Die Meinung der Mitglieder ist wichtig

Nach den fünf virtuellen Bezirkstreffen im Februar und März 2021 bat der Obmann des Vereins, Martin Bruckner, die Vertreter*innen der 60 Mitgliedsgemeinden um ihr Feedback.

Die Ergebnisse werden in Kürze an die Mitglieder weitergeleitet.

Immer informiert

* Pflichtfelder

Workspace für Mitgliedsgemeinden

Themenfelder des Vereins

Der Verein Interkomm arbeitet derzeit in sieben Themengruppen, um die Entwicklung der Region voran zu treiben!

 

  • Arbeitsgruppe 'Wohnen im Waldviertel': Bgm. Franz Linsbauer
  • Arbeitsgruppe 'Immobilien & Leerstand‘: Vbgm. Dir. Werner Scheidl
  • Arbeitsgruppe 'Raumordnung': Obmann Bgm. Martin Bruckner
  • Arbeitsgruppe 'Digitalisierung': Bgm. Roland Datler
  • Arbeitsgruppe 'Mobilität': Bgm. Niko Reisel
  • Arbeitsgruppe 'Pflege.Challenge': Bgm. Fritz Buchberger
  • Arbeitsgruppe 'Arbeitskräfte.Rückhol.Aktion': Vbgm. Franz Fichtinger
  • Arbeitsgruppe 'Klima & Energie': Obmann Bgm. Martin Bruckner

Blitzlichter aus den Arbeitsgruppen im Jänner 2021

Die Immobilien-Arbeitsgruppe unter der Leitung von Vbgm. Werner Scheidl arbeitet aktuell an Lösungsmöglichkeiten, um für „schwierige“ Immobilien wie beispielsweise alte Volksschulen, Gasthäuser oder Pfarrhöfe, die vor allem in den Ortskernen bestehen, wieder Nutzung zu ermöglichen. Seine Berufserfahrung als Direktor der Raiffeisenbank Waldviertel Mitte ist bei diesem kapitalintensiven Thema sehr hilfreich.

Die Gruppe „Digitalisierung und Mobilität“ unter der Leitung von Bgm. Roland Datler hat sich zum Ziel gesetzt, die Bandbreite an neuen Nutzungsmöglichkeiten der Digitalisierung aufzuzeigen. Gerade in der Pandemie ist die Bedeutung einer guten Internetverbindung sichtbar geworden, denken wir an Home Office oder Home Schooling. Im Rahmen des monatlich stattfindenden Interkomm Digi Jour fixe werden interessante Best Practice Lösungen vorgestellt.

Im Themenbereich „Pflege.Challenge“ unter der Leitung von Bgm. Fritz Buchberger werden Fragen zur alternden Gesellschaft und damit verbunden zu den Herausforderungen in der Pflege bearbeitet. Dieser Bereich wird uns in Zukunft noch intensiv beschäftigen! Welche Modelle können helfen, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger so lang wie möglich in unseren Gemeinden zu betreuen?

Bauplätze und ungenutzte Objekte zum Kauf anbieten, könnte jede Einzelgemeinde auch über die eigene Gemeindehomepage. Das Umfeld über Gemeindegrenzen hinweg und damit den attraktiven Wohnstandort Waldviertel darstellen und immer aktuell halten, ist hingegen kaum mehr leistbar für eine Einzelgemeinde. Gemeint sind Themen wie Schule und Bildung, Gesundheit und Soziales, Sicherheit und Erreichbarkeit, Unternehmen und Arbeit, Gemeinschaft, Freizeit, Sport. Was selbst für sehr finanzstarke größere Gemeinden unmöglich ist, ist ein durchwegs professioneller und kontinuierlicher Marktauftritt. Mit dem Projekt „Wohnen im Waldviertel“ unter der Leitung von Bgm. Franz Linsbauer bewerben wir gezielt und mit einer enormen Reichweite unseren Wohnstandort mit all seinen Angeboten.  Unser Mediaprint-Journal, bisher 16 Auflagen, erscheint mit jeweils 300.000 Stück in Kurier und Krone im Raum Wien, Linz, St. Pölten und dem Waldviertel. Unsere Homepage zählt monatlich ~ 47.000! Immobilien Inserat-Aufrufe. Bus-Aufkleber, Radio-Werbungen und viele anderen Aktivitäten, gerade auch im Waldviertel und in unseren Gemeinden, werden laufend gesetzt. Bisher konnten wir hierfür ~ 5,2 Mio. Euro einsetzen, wobei uns das Land NÖ, Raiffeisen und zahlreiche Unternehmen massiv unterstützen. Wir Gemeinden haben in Gemeinschaft bisher insgesamt ca. 1,5 Mio. Euro seit 2009 dazu beigetragen. Alleine daran sieht man, das geht nur gemeinsam!

In der Gruppe „Rück.Hol.Aktion“ unter der Leitung von Vbgm. Franz Fichtinger beschäftigen wir uns gezielt mit Aktionen, um Fachkräfte wieder zurück ins Waldviertel zu holen. Das hilft unseren Betrieben, die nach Fachkräften ringen, um bestehen zu können, UND unseren Wohngemeinden. Ziel ist die Bildung eines Netzwerks von Menschen, die vom Waldviertel wegezogen sind, mit Waldviertler Unternehmen, die Fachkräfte und AkademikerInnen suchen, und Waldviertler Gemeinden, welche gute Rahmenbedingungen für den Zuzug von Familien, Fachkräften und AkademikerInnen bieten wollen.

Wir greifen laufend aktuelle und akute Themen auf, die wirklich ALLE Gemeinden betreffen, beispielsweise das Thema „Klima und Energie“. Hier geht es uns um Antworten, wie wir im Waldviertel einen Wettbewerbsvorteil aus der Energiewende und dem gesellschaftlichen Wandel zur gelebten Nachhaltigkeit ziehen können.

In der 6. Novelle des Raumordnungsgesetzes 2014 (Oktober 2020) war vorgesehen, Siedlungsentwicklung nur noch in Orten, wo die „beste Ausstattung mit Einrichtungen der Daseinsvorsorge“ gegeben ist, zuzulassen. Geplante Voraussetzung war z.B. Mittelschule im Ort. Weiters war ein Widmungsdeckel bei max. 1 ha pro Gemeinde vorgesehen. Ganz massiv sollte die Entwicklung von Betriebsgebieten eingeschränkt werden, und zwar auf ~ sechs Standorte in NÖ. Selbst die Erweiterungsmöglichkeit für bereits bestehende Betriebe sollte gestoppt werden. Der Druck aus urbanen Räumen aufgrund massiver Fehlentwicklungen in der Vergangenheit wäre uns im ländlichen Raum beinahe zum Verhängnis geworden. Gemeinsam ist es uns erneut gelungen, diese massiven Entwicklungskeulen für den ländlichen Raum vor Beschlussfassung der Gesetzesnovelle abzuwenden.