Zuzugs-Geschichten |

Sowas findet man nur hier

Akademiker wie Arnold Faller schätzen das Waldviertel wegen seiner Nähe zu den Ballungszentren.
| Zuzugs-Geschichten

Doch wie kam er eigentlich nach Tautendorf?

Faller: "Ich habe schon eine ganze Weile nach einem Bauernhof gesucht. Nach gefühlten tausend Inseraten und nach sicher 100 besichtigten Objekten bin ich schließlich im Oktober 2020 auf den Hof in Tautendorf gestoßen. Da ich in der ersten Zeit pendeln werde, lag mein Suchradius in einem Bereich von etwa 1 Stunde Fahrzeit. Nach Tautendorf lag ich mit einer Stunde zwanzig Minuten schon leicht darüber, aber bereits nach der zweiten Besichtigung, nur einen Tag nach dem ersten "Kennenlernen", habe ich mit den Verkäufern gemeinsam das Kaufanbot unterschrieben."

 

Und schon bei der zweiten Besichtigung war für ihn klar, das ist der Hof seiner Träume. 

 

Besonders reizvoll für den an der Technischen Universität Wien lehrenden DI Faller war die Kombination aus einem Gebäude, das sofort bezogen werden kann, das aber gleichzeitig Möglichkeiten der persönlichen Gestaltung bietet. Dazu die landwirtschaftlichen Flächen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit viele Chancen in der Landwirtschaft für Obst- und Gemüseanbau, aber auch Tierhaltung ermöglichen.

 

DI Faller: "In angenehmer Erinnerung bleibt mir auch jener Tag der ersten Besichtigung. Ich war etwas früh dran und bin durch die Gemeinden in der Umgebung gefahren. Immer dann, wenn ich dabei Menschen begegnet bin, der Post-Mitarbeiterin oder einem Landwirt, wurde ich überschwänglich freundlich begrüßt. Eine hier ganz normale Kleinigkeit, die man jedoch in Wien vergebens sucht. 

 

Und obwohl der Akademiker noch gar nicht solange im Waldviertel zuhause ist, gibt er eine durchaus positive Bewertung ab: "Hier zu leben, kann ich nur empfehlen." 

 

Quelle: Interview aus dem "Wohnen im Waldviertel"-Sonderjournal vom 16./17. April 2021

FOTOS