Sonderausstellung im Museum für Alltagsgeschichte

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Besuchen Sie das Alltagsmuseum

Anlässlich des 80. Jahrestages des „Anschlusses“ Österreichs an Hitlerdeutschland bietet das Museum einen Einblick in das Schicksal der jüdischen Bevölkerung des Waldviertels. Die Ausstellung umfasst Originaldokumente und Bildreproduktionen sowie „erzählte Geschichte“ in Form von Filminterviews. Dazu kommt eine wissenschaftlich fundierte, aber gut lesbare und reich illustrierte Begleitpublikation.

Begleitveranstaltungen

Mittwoch 1. Mai 2019: Eröffnung. 14:00 Uhr: Klezmermusik mit „Pallawatsch“ mit Martin Mixan (Klarinette), Günther Schöller (Akkordeon) und Eva Pankratz (Kontrabass); Klezmermusik ist jüdische Fest- und Hochzeitsmusik; Zentren der Klezmermusik waren die Ukraine, Moldawien, Rumänien, Polen, Weißrussland und auch Litauen.

Samstag 18. Mai 2019: Präsentation des Films „Arisierungen“ (Ö 2017), 15:30 Uhr, mit dem Heidenreichsteiner Historiker Karl A. Immervoll und Regisseur Kurt Mayer.
Davor um 14:15 Uhr: Kuratorenführung in der Sonderausstellung mit Dr. Friedrich Polleroß.

Sonntag 19. Mai 2019: Präsentation des Dokumentarfilms „L’Affaire Finaly“ (F 2008), 15:30 Uhr, über das Schicksal der Enkelkinder der Familie Schwarz in Gmünd mit Dipl.-Dolm. Annie Weich und Jakob Brossmann-Finali.
Davor um 14:15 Uhr: Kuratorenführung in der Sonderausstellung mit Dr. Friedrich Polleroß.

Freitag 21. Juni 2019: Präsentation des Buches „Der Wein des Vergessens“, 19:15 Uhr, Buchpräsentation mit den Autoren Bernhard Herrman und Dr. Robert Streibel: 1938 befindet sich die Riede Sandgrube – eines der berühmtesten Weingüter der Wachau – im Besitz des jüdischen Geschäftsmanns Paul Robitschek und seines Partnerst August Rieger. Die beiden sind Geschäftsfreunde und zugleich ein glamouröses Liebespaar. Die Denunziationen erleichtern die Arisierung jenes Besitzes, der zur Grundlage der berühmten Winzergenossenschaft Krems wird.
Davor um 18:00 Uhr: Kuratorenführung in der Sonderausstellung mit Dr. Friedrich Polleroß.

Öffnungszeiten

1. Mai bis 28. Juli jeden Sonn- und Feiertag von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Gruppen sind auch außerhalb dieser Zeiten herzlich willkommen:
Anmeldung bei der Marktgemeinde Pölla unter +43 2988 6220.

Eintritt 3,50 Euro.

www.poella.at/museum

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