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Raus aus der Stadt

Frau mit Hund in der Natur im WaldviertelDas Waldviertel, der beste Platz zum Leben © Verein Interkomm, Matthias Ledwinka
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Leben am Land

Eine Onlineumfrage der Internetplattformen s Real und Wohnnet hat ergeben, dass sich die Wohnwünsche der ÖsterreicherInnen durch die Coronakrise deutlich verändert haben: Wien ist als Wohnort weniger gefragt als früher, deutlich mehr Menschen würden gerne auf dem Land wohnen.

 

Während vor Corona 34 % der Immobiliensuchenden unbedingt nach Wien wollten, waren es danach nur noch 25 %. Die Landeshauptstädte blieben recht stabil bei den Wohnwünschen (15 % vs. 16 %), ein wenig beliebter wurden kleinere Bezirksstädte (12 % vs. 16 %). Am Land leben wollten vor Corona 39 % der Befragten, danach waren es 43 %. Rechnet man hier die Bezirkshauptstädte dazu, wollenfast 60 % der Umfrageteilnehmer weg aus den größeren Städten.

 

Damit geht natürlich auch der nun größere Wunsch nach Freiflächen einher. Waren vor Corona ein Garten (29 %), ein Balkon oder eine Terrasse (56 %) sehr wichtig, stieg die Beliebtheit danach für die Teilnehmenden bei Gärten um 16 % an, bei Balkon und Terrasse waren es plus 3 %.

 

Interessante Motive für Eigentum

Fast drei Viertel der Immobiliensuchenden, nämlich 73 %, wollen Eigentum erwerben.

Ein Grundstück suchen dabei 12 %, eine Eigentumswohnung 30 % und ein Haus wollen 31 % kaufen.

 

Die Motive dafür haben sich verändert. Themen wie Geldanlage, Wertsteigerung sowie die Vorsorge für das Alter sind nicht mehr so relevant. Heute ist es den Menschen wichtiger, dass sie keine Miete mehr zahlen und nicht mehr umziehen müssen.

 

"Die Menschen haben nach dem Shutdown vermehrt ihre aktuelle Wohnsituation hinterfragt und sich über Verbesserungspotenzial Gedanken gemacht," weiß Michael Pisecky, Geschäftsführer von s Real. "Wohnqualität kommt jetzt eindeutig vor Renditeüberlegungen, Investition in Sachwerte und Werterhalt geben persönliche Sicherheit in unsicheren Zeiten."

 

Home office und (co)working space als Chance für das Waldviertel

"Von einer großen Stadtflucht kann man noch nicht sprechen, zu gering sind hier noch die Verschiebungen in den Präferenzen", heißt es von s Real. Das Homeoffice könnte sich demnach als gute Möglichkeit entpuppen, flexible Arbeitsorte zu ermöglichen und damit einen Umzug aufs Land attraktiver zu machen

 

Das Waldviertel arbeitet stetig am Ausbau guter Angebote!

So schreitet der Breitband-Internetausbau weiter voran. Die Bezirke Gmünd und Waidhofen an der Thaya sind bereits flächendeckend ausgebaut. Das bringt blitzschnelles Internet in jeden Haushalt und ermöglicht modernste Kommunikation wie Videotelefonie in HD-Qualität, Online-Kurse oder die Vernetzung mit Ärzten. Und auch das Arbeiten von zu Hause aus ist damit einfach möglich, was besonders für Kreative oder in der IT tätige Menschen wichtig ist!

 

FRAU iDA in Zwettl bietet Unternehmerinnen ab September 2021 am Hauptplatz 16 einen representativen working space! Durch innovatice Raumlösungen können die Unternehmerinnen hier ihre KundInnen angemessen empfangen! Egal ob einmalig, von Zeit zu Zeit oder regelmäßig (beispielsweise für Therapien).

 

Das workingspace 4.0 in Gars am Kamp bietet die ideale Umgebung, einfach und umfassend betreut, ein Unternehmen zu gründen. Und das innovative Konzept ist mehr als nur ein Coworking-Center, so heißt es auf der Webseite. Es erweitert und ergänzt bestehende Modelle des gemeinsamen Arbeitens um die wichtigen Bereiche Vernetzung, Familie und Gesundheit.

 

Und das sind nur zwei sehr gute Beispiele für modernes und flexibles Arbeiten am Land!

 

Quelle: Onlineumfrage der Internetplattformen sReal und Wohnnet. Die Umfrage wird seit 2012 durchgeführt. Im Untersuchungszeitraum vom 30. Jänner bis 30. Juni 2020 wurden 5.274 User der Plattformen zu ihren Wohnbedürfnissen befragt.

 

JOBS IM WALDVIERTEL

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