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Eröffnung Topothek Ottenschlag

Eröffnung der Topothek Ottenschlag © Bernd Ruth
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Die Geschichte der Gemeinde erhalten

Die Topothek Ottenschlag wurde am Freitag, 10. Jänner mit einer Veranstaltung in der Aula der Neuen Mittelschule eröffnet. Bürgermeisterin Christa Jager konnte dazu zahlreiche Interessierte begrüßen. Sie dankte den „Administratoren“ Gernot Ruth, Odin Reitinger, Hannes Brenner und Dieter Holzer sowie der Amtsleiterin Jutta Sandler und Topothekarin Brigitte Wagner für die schon bisher geleistete Arbeit.

 

"Bei der Bevölkerung ist dieses Projekt, das zum Großteil von ehrenamtlichen Mitarbeitern durchgeführt wurde, auf sehr guten Beifall gestoßen. Es ist faszinierend wie sich ein Ort im Laufe der Zeit verändert und dies ist anhand der Topothek sehr gut nachvollziehbar," so die Bürgermeisterin.

 

Über 600 Bilder, Filme, Urkunden, Dokumente und Tonaufzeichnungen wurden in den letzten Wochen digitalisiert und in die Topothek Ottenschlag gestellt.

 

Elisabeth Loinig, die stellvertretende Leiterin des Landesarchivs Niederösterreich zeigte auf, dass die nunmehr 147 Topotheken in Niederösterreich ein wichtiger Bestandteil bei der Stärkung der regionalen Identität sind.

 

Stephan März von der Bezirkshauptmannschaft Zwettl betonte, dass mit dieser Homepage wichtige Teile der Geschichte der Gemeinde aufgezeigt und erhalten werden können.


Alexander Schatek, der Initiator dieses Mediums, sieht in der Topothek eine Plattform, auf der unter der hauptsächlich ehrenamtlichen Mitarbeit der Bevölkerung das lokale Material und Wissen, das sich mehrheitlich in privaten Händen befindet, gesichert, erschlossen und online sichtbar gemacht wird.

 

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte die „Mohnhappimusi“. Zum Abschluss nahm Bürgermeisterin Christa Jager die offizielle Eröffnung vor. Der Zugang zur Topothek Ottenschlag ist am einfachsten über die Homepage www.ottenschlag.com möglich.

 

Wer Fotos und Dokumente usw. zu Hause hat, die auf die Topothek gestellt werden und damit für Generationen erhalten bleiben sollen, kann diese auf die Gemeinde bringen. Dort werden sie digitalisiert und man kann das Original sofort wieder mitnehmen.

 

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